Grüne in Stahnsdorf unterstützen Gründung der Energiegenossenschaft „Energie TKS“

15. März 2026

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Stahnsdorf begrüßt und unterstützt die Initiative zur Gründung der Energiegenossenschaft „Energie TKS“, die in Kleinmachnow ihren Ausgang nimmt. Ziel ist es, die Energiewende in der Region voranzutreiben und kommunale Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien zu realisieren. Gleichzeitig warnt der Ortsverband vor dem geplanten Ausbaubremsen der Bundesregierung, die den Fortschritt der Energiewende gefährden und die regionale Wertschöpfung schwächen.

Die Energiegenossenschaft „Energie TKS“ steht kurz vor der Gründung: Die Satzung ist nahezu finalisiert, und mit der geplanten Dachverpachtung einer Kita in Kleinmachnow für eine Photovoltaik-Anlage könnte das erste konkrete Vorhaben starten. Die Gemeindevertretung Kleinmachnow wird hierüber im April entscheiden. Der Ortsverband Stahnsdorf sieht darin einen wichtigen Schritt für die gesamte Region und macht alle Interessierten – unabhängig von Parteizugehörigkeit – auf das nächste Treffen am Montag, 13. April 2026, um 18:30 Uhr im Rathaus Kleinmachnow (3. Stock) aufmerksam. Dort sollen auch Ideen für Teltow und Stahnsdorf diskutiert sowie konkrete Fragen zur Gründung und Mitarbeit geklärt werden.

„Die Energiewende ist ein demokratisches Mitmach-Projekt, das allen offenstehen muss – nicht nur Großinvestoren und Konzernen“, betont Pia Reinhardt, Sprecherin des Ortsverbands Stahnsdorf. „Mit der Energiegenossenschaft schaffen wir lokale Strukturen, die Bürgerinnen und Bürgern, Handwerk und Kommunen gleichermaßen zugutekommen. Stahnsdorf hat bereits konkrete Dächer für Solaranlagen identifiziert, und wir werden diese Projekte aktiv vorantreiben.“ Die Grünen in Stahnsdorf knüpfen dabei an erfolgreiche Beispiele in der Region an, wie etwa kommunale Solaranlagen oder Windparks, die bereits heute die Energieversorgung stärken und günstigen Strom liefern.

„Die Energiewende ist ein demokratisches Mitmach-Projekt, das allen offenstehen muss – nicht nur Großinvestoren und Konzernen“

Gleichzeitig warnt der Ortsverband vor den Plänen der Bundesregierung unter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), den Ausbau der Erneuerbaren massiv zu bremsen. Geplante Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Gebäudeenergiegesetz gefährden die Investitionssicherheit für Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen. „Die Abschaffung der Einspeisevergütung für Solaranlagen auf Dächern würde viele Projekte unwirtschaftlich machen – zum Schaden des lokalen Handwerks und der regionalen Wertschöpfung“, so Pia Reinhardt. „Gerade in Zeiten internationaler Krisen zeigt sich, wie wichtig Energiesouveränität und Unabhängigkeit von fossilen Importen sind. Die Bundesregierung riskiert mit ihren Plänen nicht nur die Klimaziele, sondern auch Arbeitsplätze und kommunale Einnahmen in unserer Region.“

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Stahnsdorf wird sich weiterhin für einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren einsetzen und gegen die geplanten Ausbaubremsen kämpfen. „Die Energiewende ist eine Chance für unsere Region – für bezahlbare Energie, sichere Arbeitsplätze und eine lebenswerte Zukunft. Diese Chance dürfen wir nicht verspielen“, so das abschließende Statement.

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